Phobien

Wie bereits beschrieben, zeichnen sich Phobien dadurch aus, dass sich die Angst hierbei auf ein konkret vorhandenes Objekt oder eine Situation bezieht. Gleichzeitig ist sich der Betroffene aber der Übertriebenheit seiner Angst bewusst.

Der Inhalt der Phobien ist sehr unterschiedlich und sind sowie kulturell als auch zeitalterabhängig. So ist es schwer vorstellbar, dass man sich im Mittelalter vor AIDS gefürchtet hat oder man heutzutage vor Angriffen von Säbelzahntigern gefährdet ist.

Die Phobien lassen sich allgemein in die unten aufgeführten Subtypen untergliedern

Agoraphobie

Eine Agoraphobie liegt vor, wenn der betroffene starke Ängste außerhalb von gewohnten Plätzen befindet. Im Ursprung kommt die Agoraphobie vom lat. agora = Marktplatz und bezeichnet die Angst vor weiten Plätzen, kommt jedoch beim Aufenthalt in Menschenmengen, Bussen oder bei Reisen weit weg von zu Hause.

Grundgedanke ist die Befürchtung plötzlich in eine Situation zu geraten in der er nicht fliehen kann oder die Kontrolle verlieren könnte, in der keine schnelle Hilfe möglich wäre.

Die Agoraphobie geht sehr häufig mit einer Panikstörung einher und verläuft unbehandelt meist chronisch.

Durch das Vermeidungsverhalten im Sinne einer Phobophobie, also einer Angst vor der Angst ziehen sich die Betroffenen mehr und mehr zurück bis hin zur völligen Isolierung. Dabei gilt auch hier, je früher die Behandlung erfolgt, desto eher lassen sich diese Folgen vermeiden. Darüberhinaus bessert eine frühe Vorstellung zur Therapie natürlich massiv die Heilerfolge.

soziale Phobie

Sozialphobiker spüren die Angst besonders dann, wenn sie im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit anderer stehen. Die Häufigkeit dieser Phobie liegt bei ca. 4-5%, ist also ähnlich häufig wie die Agoraphobie und tritt teils auch kombiniert mit dieser auf.

 

Die Sozialphobie kann sich auf umschriebene Situationen (z.B. Prüfungen) oder generell auf alle Situationen außerhalb des häuslichen Umfeldes erstrecken. Hierbei treten bei Beobachtung durch andere vermehrt körperliche Symptome, die sich deutlich von einer normalen Aufgeregtheit unterscheiden. Klassisch sind z.B. Erröten, Harndrang, Zittern, feuchte Hände, Vermeidung von Blickkontakt und Übelkeit.

Bei fast jedem fünften Betroffenen kommt es hierbei zum Missbrauch von Alkohol um die sozialen Hemmungen zu überbrücken.

Der Verlauf ist unbehandelt ähnlich der Agoraphobie mit einer Verstärkung der Angst, begünstigt durch das Vermeidungsverhalten und kann bis zur kompletten Isolierung gegenüber anderen Personen führen.

Auch hier gilt, je eher man sich in eine Therapie begibt bzw. anfängt mit Bezugspersonen darüber zu sprechen, desto besser ist der Einfluss auf den Verlauf.

 

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